Schild mit der Aufschrift Agentur für Arbeit

Auf Stellenangebote richtig bewerben

Für Schulabgänger und Menschen, die sich schon lange nicht mehr mit Bewerbungen auseinandersetzen mussten, ist es wichtig zu wissen, wie die heutigen Anforderungen bei Bewerbungen auf Stellenangebote sind. Im Internet gibt es dazu etliche Informationsportale bei denen man teilweise sogar kostenlos Bewerbungsvorlagen downloaden und mit den eigenen Daten ergänzen kann.

Die Online Bewerbung, wenn sie bei Stellenangebote ausdrücklich gewünscht wird, unterscheidet sich kaum von der üblichen Bewerbung. Auch hier besteht sie aus einem Deckblatt mit Passfoto (hier allerdings ein digitales Bild), dem Anschreiben, dem wichtigsten Part einer Bewerbung, dem Lebenslauf und den Zeugnissen.

Bei einer Online Bewerbung werden die Datenblätter zu einer PDF-Datei zusammengefügt und in den Anhang einer E-Mail geladen. Die Datei sollte jedoch 5MB nicht überschreiten.

Wird die Bewerbung per Post versendet, also als Papierdokument, sollte man statt eines digitalen Fotos ein übliches Passfoto auf das Deckblatt kleben oder mit einer Büroklammer anheften. Alle Unterlagen kommen dann in eine spezielle Bewerbungsmappe, in der die Blätter eingeklemmt werden. So erhält man eine übersichtliche und korrekte Bewerbung, wie sie die meisten Arbeitgeber wünschen.

Den meisten Aufwand sollte man mit dem Anschreiben betreiben. Dies ist das erste was sich der potentielle Arbeitgeber durchlesen wird und ihm einen ersten Eindruck vom Arbeitssuchenden gibt. Ist hier das Bild nicht stimmig, entweder weil das Anschreiben von Rechtschreibfehlern nur so wimmelt oder in ihm keine klare Aussage enthalten ist, warum man sich für diese Tätigkeit bewirbt, wird die Bewerbung für den Arbeitgeber uninteressant und vermutlich wird er sich dann auch nicht weiter mit ihr befassen. Ein Anschreiben muss knackig und aussagekräftig sein. Man darf hier ruhig selbstbewusst seine Qualitäten aufzählen, die einen für den Job qualifizieren. Denn genau das ist das, was der Arbeitgeber wissen will, erst danach interessieren ihn Lebenslauf und Zeugnisse.

Gesundheitskarte

Haben Sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist heute eine der wichtigsten Versicherungen die es gibt. Alle nach 1961 geborenen haben keinen Anspruch auf gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente. Es gibt lediglich eine Erwerbsunfähigkeitsrente, die ich aber nur beanspruchen kann, wenn ich gar nicht mehr arbeiten kann.

Das Problem ist das der Berufsschutz aufgehoben wurde, sodass ich bei Berufsunfähigkeit in meinem Beruf auch auf einen völlig anderen verwiesen werden kann.

Das ist bei einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung nicht der Fall, im Volksmund auch BU oder BUZ genannt. Hier schließe ich eine Versicherung auf meinen ausgeübten Beruf ab und bin in diesem auch gegen Berufsunfähigkeit abgesichert. Beim Ausfüllen des Antrages auf BU ist es wichtig alle Fragen genauestens zu beantworten, denn die Risikoprüfung ist in der Berufsunfähigkeitsversicherung die höchste.

Jegliche Krankheiten und Behandlungen müssen genannt werden, um spätere Nichtzahlungen durch verschwiegene Krankheiten zu verhindern. Bei einer Falschangabe kann unter Umständen die Versicherung leistungsfrei werden.
Es gibt in der BU Höchstgrenzen. Das heißt Hausfrauen z.B. können sich bis max. 1000 € Monatsrente versichern lassen. Arbeitnehmer bis zu 75% vom letzten Netto. Hiermit soll die Bereicherung bei BU verhindert werden.

Es gibt noch zwei wichtige Regelungen für die man sich entscheiden muss. Das ist fürs erste die 50% Regelung, welche besagt das ich bis 50% Schädigung nichts erhalte und ab 50% die volle Rente und als zweite die 25-75%-Regelung, welche besagt, dass ich von 25-75% anteilig und ab 75% voll BU-Rente erhalte. Hier muss jeder selbst entscheiden. BU kann als Risiko und auch in Verbindung mit Rentenversicherung abgeschlossen werden. Dringend ist auf den vertraglich vereinbarten Berufsschutz zu achten!

%d Bloggern gefällt das: